Heute befasse ich mich mit Cliché-Verhalten,
ganz einfach mit mir selbst.
Liebe [def]
ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen (auch zu einem Tier u. a. m.) zu empfinden fähig ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht.
Ja so steh ich wieder hier, wo ich schon einmal stand. Verletzt und tröste mich mit Selbstmitleid, wisst ihr das Leben ist ein Zyklus den ich nicht ausstehen kann. Vorallem dieses verdammte Cliché von Liebe verfolgt mich.
Im ernst, trotz meiner Persönlichkeit, glaube ich an die wahre Liebe und werde immer wieder etwas besseren belehrt – doch die Naivität kennt oft keine Grenzen. So lasse ich mir mein Herz immer wieder brechen, wieder und wieder und jedes mal wird schlimmer, bei jedem mal verliere ich mehr. Nicht materiell gesehen, emotional – diesmal vielleicht sogar ein ganzes Leben.
Sollte man nicht einfach mit etwas das einem permanent schadet aufhören?
Naja das könnte man auch über einen Heroinabhängigen sagen doch dieser wird auch nicht aufhören und so ist meine Diagnose folglich ich bin süchtig nach diesem Cliché der Liebe.
…und mit diesem Tage möchte ich meinen Enzug beginnen.
Dies ist ein Mahnmal an mich selbst. Verfasst und in ‘Tasten gehauen’.
Zukünftiger Leser: Erinner dich daran, wie sehr du Sie liebtest, wieso du es in diesem Moment tust und wie sehr dieser Tag schmerzt. Wie sehr deine Seele missbraucht wurde, wie sehr dein Geist geschunden für den vergeblichen Versuch Liebe zu zeigen, zu bekommen und zu Leben. Es schmerzt unaussprechlich, es gibt keine Metapher die diesen Schmerz aufwiegen könnte und es ist noch nicht zu Ende. Bitte sei nicht mehr so dumm, du wirst verletzt.
Sincerly yours,
du.
Nun ist der therapeutische Wert wohl abgewickelt aber ich kann nicht aufhören zu schreiben, es ist wie ein Zwang meine Seele zu entleeren. Und dabei hats mein Geist noch nicht mal richtig realisiert was überhaupt passiert ist… Was mir genommen wird in diesen Momenten.
ACH GOTT VERDAMMT ICH KÖNNTE SCHREIEN.
Ich sollte mich selbst zusammenreissen und meine eigenen Ratschläge befolgen aber nein, es schmerzt, es treibt mich, es wird nicht aufhören, es fängt gerade erst an.
Ich muss etwas tun, nur was.
Ich habe mein Leben im Glauben an die Liebe in Existenzlosigkeit gestürzt und nun trage ich die Rechnung und den Schmerz. Ich will kein “Kopfhoch das wird schon wieder” oder irgendsowas, ich will nur aus dieser Sache lernen doch in mir stirbt gerade ein großer Teil von mir und dieser wird tot bleiben. Sie wird für immer einen Teil meiner Seele haben der nie wieder freikommen wird und das ist sublimentär meine Entscheidung und ich kann einfach nichts an ihr ändern.
GOTT VERDAMMTE ICH LIEBE DICH.
jetzt isses raus.
…
ICH LIEBE DICH. ich könnts schreien, schreiben was auch immer es wird nichts an der Situation ändern aber ich habe den Drang dieses Gefühl zu veräußern es ist viel zu stark…
hach.
nein…